Basilikumpesto - Einfaches Rezept

Basilikumpesto einfach selber machen: Das ultimative Rezept für Pasta-Liebhaber

Basilikumpesto selbst herzustellen ist einfacher als gedacht und überzeugt mit intensiverem Geschmack als jede Fertigvariante. Mit frischen Zutaten und wenigen Minuten Zeitaufwand bereitest du einen vielseitigen Klassiker zu, der Pasta-Gerichte, geröstetes Bauernbrot und viele weitere Speisen kinderleicht um Klassen besser macht.

Basilikumpesto selbst herzustellen ist nicht nur ein Kinderspiel, sondern auch ein wahres Geschmackserlebnis, das gekaufte Varianten mühelos in den Schatten stellt. Mit frischem Basilikum, hochwertigen Nüssen und gutem Olivenöl zauberst du im Handumdrehen einen vielseitigen Klassiker, der deine Pasta-Gerichte auf ein neues Level hebt.

Frisches Basilikumpesto – Die Zutaten für den perfekten Geschmack

Ein gutes Pesto steht und fällt mit seinen Zutaten. Für vier Portionen benötigst du:

TIPP: Benutze frischen Parmesan und keine fertig geriebene Ware. Du erhältst so ein um Klassen besseres Pesto.

  • ein Bund marktfrisches Basilikum
  • 50 g Pinienkerne (Natur)
  • 50 g Cashewnüsse
  • 100 ml Olivenöl extra vergine
  • 80 g Parmesan im Stück
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

In wieviele Portionen du das Basilikumpesto dann wirklich einteilst, hängt vom persönlichen Geschmack ab. 50 g pro Portion sollten es sein. Da sich das Kräuterpesto ein paar Tage im Kühlschrank hält und du es auch zu anderen Gerichten als Nudeln kombinieren kannst, mach lieber ein wenig mehr.

Zutaten für Basilikumpesto
Zutaten für Basilikumpesto

Basilikumpesto einfach selber machen – Schritt für Schritt Anleitung

Die Zubereitung eines hausgemachten Pestos ist erfrischend unkompliziert:

  1. Basilikum vorbereiten: Wasche das Basilikum gründlich und schleudere es trocken. Du kannst je nach Geschmack alle Blätter abzupfen oder den oberen Teil der Stiele mitverarbeiten. Die Stiele sind oft sehr aromatisch und nach dem Zerkleinern ohnehin nicht mehr erkennbar.
  2. Parmesan vorbereiten: Reibe den Parmesan fein. Die Methode, ob Handreibe oder andere Zerkleinerungsart, spielt keine entscheidende Rolle.
  3. Basis-Mischung herstellen: Gib das Basilikum zusammen mit den Cashewnüssen in einen geeigneten Mixbehälter. Zerkleinere die Zutaten mit dem Stabmixer, aber achte darauf, dass noch etwas Struktur erhalten bleibt – es sollte kein komplettes Mus werden.
  4. Olivenöl einarbeiten: Das Öl sollte Raumtemperatur haben und wird nicht erhitzt. Füge nach und nach das Olivenöl hinzu und vermische alles gründlich mit einer Gabel.
  5. Pinienkerne rösten: Röste die Pinienkerne in einer Pfanne bei mittlerer Hitze an. Wende sie regelmäßig, damit sie gleichmäßig bräunen und nicht verbrennen.
  6. Pesto vollenden: Vermenge die Basilikummasse mit dem geriebenen Parmesan und schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Zum Schluss kommen die gerösteten Pinienkerne dazu.

Frisches Basilikumpesto aufbewahren und vielseitig genießen

Dein selbstgemachtes Pesto ist sofort verzehrfertig, lässt sich aber auch problemlos für später aufbewahren:

  • Für den sofortigen Verzehr eignet sich ein offenes Glas oder eine Schüssel.
  • Für die Vorratshaltung fülle das Pesto in kleine Schraubgläser und bedecke es mit einer dünnen Schicht Olivenöl. So hält es sich im Kühlschrank mindestens einige Tage frisch. Wenn du zwischenzeitlich kleine Mengen entnimmst, achte darauf, dass immer ein kleiner Spiegel Olivenöl erhalten bleibt. Notfalls gieße einen zusätzlichen Schuss davon auf dein Pesto.

Basilikumpesto variieren: Kreative Alternativen mit Bärlauch oder Borretsch

Die Grundrezeptur lässt sich wunderbar abwandeln:

  • Ersetze Basilikum durch Bärlauch, Rucola oder ungewöhnliche Küchenkräuter wie Borretsch
  • Wenn keine Cashewnüsse zur Hand sind, funktionieren Walnüsse ebenfalls hervorragend.
  • Die Königsvariante bleibt natürlich die mit Pinienkernen, auch wenn diese etwas kostenintensiver ist.
  • Wer seinen Urlaub rund um das Mittelmeer verbringt: Das Olivenöl vom Erzeuger ist natürlich immer die erste Wahl!

Bärlauch sammeln: Was erlaubt ist und wo Vorsicht geboten ist

Mit dem Frühlingserwachen sprießen auch wieder die begehrten Bärlauchblätter, die sich in den letzten Jahren zu einem echten Trend-Gewürz entwickelt haben. Doch wer auf Sammeltour geht, sollte unbedingt die gesetzlichen Regelungen kennen – sonst drohen empfindliche Strafen.

Was ist erlaubt?

In Deutschland darfst du außerhalb von Naturschutzgebieten kleine Mengen Bärlauch für den Eigenbedarf sammeln. Als Faustregel gilt: Eine Handvoll ist in Ordnung – also etwa so viel, wie für eine Mahlzeit benötigt wird.

Wo ist Vorsicht geboten?

  • In deutschen Naturschutzgebieten ist das Pflücken von Bärlauch grundsätzlich verboten. Bei Verstößen drohen nach dem Sächsischen Waldgesetz beispielsweise Bußgelder von bis zu 2.500 Euro.
  • In den Alpen, besonders in Südtirol, gelten ebenfalls strenge Regelungen. In Südtiroler Naturschutzgebieten kann das widerrechtliche Pflücken mit bis zu 5 Euro pro Stengel geahndet werden – bei einer Handvoll kommt schnell eine erhebliche Summe zusammen.

Alternative zum Sammeln

Eine gute und nachhaltige Alternative bieten die von lokalen Bauern und Anbietern angebauten und auf Wochenmärkten angebotenen Wildkräuter und Salate.

Vielseitige Verwendung von selbstgemachtem Basilikumpesto

Das aromatische Pesto harmoniert nicht nur perfekt mit jeder Pasta-Variation, Ravioli oder selbstgemachten Gnocchi. Es bereichert auch dein Frühstück in Kombination mit Ei, verfeinert den Klassiker Tomate-Mozzarella oder gibt Fleischgerichten eine besondere Note. Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos – experimentiere und entdecke deine Lieblingskombination!

Rezept zum Ausdrucken

 

Das Rezept erschien erstmalig am 24.3.2014 und wurde aktualisiert.

 

Charis
Follow me

0 Kommentare zu “Basilikumpesto einfach selber machen: Das ultimative Rezept für Pasta-Liebhaber

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.